Teilprojekt 2: Individuelle Aspekte der Sprachvariation: Sprachlagen und Sprachbewegungen

Beteiligte Standorte: Hamburg und Münster

Hamburg: "Individuelles Sprechen zwischen Niederdeutsch und Hochdeutsch"

Eine Neuvermessung des variativen sprachlichen Spektrums in Norddeutschland, wie sie im Projekt "Sprachvariation in Norddeutschland" angestrebt wird, zielt unter anderem darauf ab, individuelle standardsprachlich-dialektale Kontaktmuster zu beschreiben. Deshalb wird am Standort Hamburg das individuelle Sprechen der Gewährsfrauen in den Mittelpunkt gerückt und ihr persönliches Sprachrepertoire untersucht. An zentraler Stelle steht bei den Analysen die Nutzung dieses individuellen Repertoires durch die Sprecherin in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation (intersituative Variation) ...weitere Informationen

Münster: "Dialekt/Standard-Variation in norddeutschen Alltagsgesprächen"

Der Fokus der Analysen am Standort Münster richtet sich auf Sprachbewegungen zwischen Dialekt und Standard im interaktionalen Kontext. Der Zugriff hat somit die Beschreibung sprachlicher Variation zwischen den Polen Dialekt und Standard im Bezug auf diskursfunktionale Aspekte zum Ziel. Für einen solchen Ansatz erweist sich eine Kombination dialektologischer bzw. variationslinguistischer und gesprächslinguistischer Beschreibungsmethoden als notwendig ...weitere Informationen